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Häufig gestellte Fragen zum Thema Akkus, Batterien und Ladetechnik (FAQ’s)

 

englisch: Frequently Asked Questions


 

Sicherheit und Betrieb

Wie lade ich meinen Akku?

Ausschließlich an dem zum Akku Original gehörenden Ladegerät. Niemals an einer anderen Stromquelle.

Muss ich den Akku komplett leerfahren bevor ich ihn wieder auflade?

Nein, Sie können den Akku aus jedem Entladezustand wieder aufladen. Allerdings ist es nicht empfehlenswert bei sehr geringen Entladetiefen ( < 20 %) den Akku wieder zu laden.

Kann ich damit im Regen fahren?

Die Akkus vertragen Regen ohne Probleme. Nur, Regen beeinflusst u. U. den Poweranschluss des Akkus.

Kann ich im Winter E-Bike fahren?

Ja, allerdings ist dann die Reichweite geringer. So sind bei 0° C noch 80 % und bei -20° C nur noch 60 % der Akkukapazität nutzbar.

Wann und wie muss der Akku aufgeladen werden?

Vielfahrer sollten täglich laden, Wenigfahrer eher alle paar Tage.

Kann mein von AKKUfit Berger gekaufter Akku ein Feuer, bzw. eine Explosion verursachen?

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist die Wahrscheinlichkeit für eine Explosion des Akkus bzw. der Ausbruch eines Feuers äußerst gering.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch bedeutet im Wesentlichen, dass niemals am Akku Manipulationen vorgenommen werden dürfen und der Akku immer mit dem Originalladegerät geladen wird. Tiefentladungen und Überladungen werden in allen unseren Akkus vom integrierten Batteriemanagementsystem (BMS) verhindert. Bleibt die Möglichkeit eines Zellenausfalls im Akku. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass auch bei schwerwiegendes Ausfällen, wie dem aufblähen von sog. „Pouched-Zellen“ und dem Gasabblasen bei zylindrischen Zellen keine Feuer und keine Explosionen erfolgten. Eine 100%ige Sicherheit kann naturgemäß niemals gewährleistet werden.
Wir tun unser äußerst mögliches um nur qualitativ hochwertige Produkte in den Markt zu bringen. Dazu untersuchen und prüfen wir die Funktionen der BMS-Systeme und kaufen nur Akkus und Zellen von Lieferanten mit denen wir schon seit Beginn an zusammen arbeiten. Wobei hier auch anzumerken ist, dass die Formel günstig (China) = schlecht bzw. teuer = gut deutlich zu kurz greift. Hier sollte eine ausführliche Beratung in einem Fachgeschäft erfolgen!

Kommen Sie vorbei wir beraten Sie gern!

Sind AKKUfit Berger-Akkus spritzwassergeschützt, bzw. welcher Schutzklasse entsprechen die Akkus?

Die Antwort darauf lautet leider: generell Nein.
Was auch immer Sie lesen, Angaben wie IP 68 für einen gewöhnlichen Golf- oder Fahrradakku sind schlicht falsch oder unlauter. Manche Verkäufer, welche solche Angaben machen, wissen es einfach nicht besser, andere versuchen bewusst zu täuschen.
Schon der Begriff Schutzklasse ist für Wasser und Staub falsch. Richtig lautet es Schutzart. Die Schutzart gibt der Techniker nach DIN EN 60529 an.
Für die Eigenschaften hinsichtlich Wasser und Staub ist die IP-Schutzart wichtig. So sind in aller Regel Akkus für Pedelecs und Golftrolleys bei der zweiten Ziffer der IP-Schutzart, welche sich auf Wasser bezieht, mit einer 1 (also mit IPX1) zu bewerten. Dies bedeutet, der Akku kann Tropfwasser aus der Senkrechten widerstehen, mehr nicht.
Dass die Akkus in der Praxis sicherlich widerstandsfähiger sind, liegt an der Nutzung im eingebauten Zustand. Hierbei ist meist die Kontaktstelle des Akkus verdeckt, so dass auch sporadisch schräg einfallender Regen in aller Regel keine Probleme verursacht. Testet man aber den Akku nach Norm wird in den allermeisten Fällen keine höhere Schutzart als IPX1 erreicht werden.
Für einen Spritzwasserschutz müsste der Akku die Schutzart IPX4 erreichen. Schauen Sie sich Ihren Originalakku einmal an und entscheiden Sie selbst, ob der Akku die Schutzart IP 68, was also Staubdicht und Untertauchfähig bedeutet, haben kann.

Soll man den Akku bei längerer Nichtbenutzung aus dem Gerät nehmen?

Ja. Auch im ausgeschalteten Geräte kann ein geringer Strom fließen, der nach längerer Zeit zu einer Tiefentladung führt, die dem Akku schadet und ihn im Extremfall zerstört.

Wo sollte ein Akku gelagert werden?

Der empfohlene Temperaturbereich für Langzeitlagerung liegt zwischen +10°C und +30°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50%. Bei langen Lagerzeiten bieten sich der herkömmliche Kühlschrank mit etwa 8 Grad an, da hier die Selbstentladung minimiert wird.

In welchem Zustand sollten Akkus gelagert werden?

Da Akkus innerhalb von mehreren Monaten ihre Ladung verlieren, ist es bei Ni-Cd-Akkus und Ni-MH-Akkus prinzipiell egal, in welchem Zustand sie gelagert werden. Bei längerer Lagerung (länger als ein halbes Jahr) sollte ein Ni-MH-Akku jedoch im vollgeladenen Zustand gelagert werden. Zudem sollte alle 12 Monate mindestens einmal geladen werden. Im Gegensatz dazu besitzen Li-Ion-Akkus eine aktive Elektronik, deren Stromverbrauch den Akku im Laufe der Zeit restlos entlädt. Deshalb müssen Lithium-Ionen-Akkus generell geladen gelagert werden und spätestens nach 12 Monaten wieder nachgeladen werden, sonst kann der Akku zerstört werden.

Wann darf ich eine Batterie auf keinen Fall mehr verwenden?

Wenn sie außen beschädigt, verformt oder ausgelaufen ist. Am besten geschützt durch eine zusätzliche Hülle sollte sie schnellstmöglich der Batteriesammlung zugeführt werden.

Nach einem Zellentausch habe ich den Akku wiederbekommen, aber er ist immer noch sehr schnell leer. Sind die neuen Zellen auch defekt?

Neue Zellen müssen eingefahren werden. Laden Sie Ihren Akku daher vollständig auf und fahren Sie ihn anschließend ganz leer, bis er selbstständig keine Unterstützung mehr bringt. Wiederholen Sie dies in der Anfangsphase mindestens 5 Mal. Danach können Sie Ihren Akku beliebig nachladen.

Es kann auch ein Fehler am Fahrrad vorliegen, wodurch der Akku sehr schnell entladen wird. Bitte lassen Sie Ihr Fahrrad von Ihrem Händler überprüfen.

Muss ein Akku ganz leer sein, wenn ich ihn ein paar Wochen nicht benutze?

Nein, keinesfalls! Der Akku verzeiht es nicht, wenn er in vollständig leerem Zustand längere Zeit gelagert wird. Der Grund: Auch wenn ein Akku nicht in Gebrauch ist, entlädt er sich weiter. Diese Selbstentladung ist gering, führt mit der Zeit aber zu einer schädlichen Tiefentladung. Ist ein Akku einmal tiefentladen, kann er irreparabel beschädigt sein und Sie müssen einen neuen kaufen. Wer einen Akku längere Zeit lagert, sollte ihn in einem trockenen Raum bei etwa 10 bis 15 Grad aufbewahren. Der Akku sollte zu Beginn der Lagerung etwa zu 50 Prozent geladen sein, dann altert er am wenigsten. Fahren Sie den Akku also vor der Ruhephase halb leer  und kontrollieren Sie den Ladezustand dann etwa alle acht Wochen.

Muss der Akku immer ganz leer gefahren werden, bevor ich ihn wieder auflade?

Die modernen Lithium-Ionen-Akkus von Pedelecs bieten nicht nur ein gutes Verhältnis von Energie zu Gewicht, sie haben noch weitere Vorteile. Einer der wichtigsten: Den berühmten Memory-Effekt können Sie vergessen. Li-Ion-Akkus verlieren nicht an Kapazität, wenn sie nur teilweise geladen werden. Sie tolerieren das Zwischenladen – es ist sogar besser, wenn der Akku nicht jedes Mal ganz leer gefahren wird. Fahren Sie Ihren Akku nur etwa alle zwei Monate ganz leer und laden Sie ihn dann wieder komplett voll. Diesen kompletten Vorgang braucht das Batterie-Management-System, um den aktuellen Zustand des Akkus zu erkennen. Nur so kann die Ladezustandsanzeige korrekte Werte anzeigen – und Sie stehen auf Tour nicht plötzlich mit leerem e-bike Akku da. Übrigens: Lassen Sie sich nicht von den 500 bis 1.000 Ladezyklen irritieren, die der Hersteller garantiert. Zwei Ladevorgänge mit 50 Prozent  oder vier mit 25 Prozent sind auch nur ein Ladezyklus von 100 Prozent.

Kann ich ein fremdes Ladegerät verwenden, wenn es den gleichen Stecker aufweist wie mein Original?

Das kommt darauf an. Seriöse Hersteller verwenden eigene Stecker mit einem speziellen Kontaktbild oder haben sich mit anderen Herstellern, die dasselbe System verwenden, auf einen Stecker geeinigt. Bosch-Akkus etwa können Sie mit Bosch-Ladegeräten mit passendem Stecker laden, auch wenn das Rad von einem anderen Hersteller ist. Ebenso ist es bei Panasonic und einigen anderen Herstellern. GoSwiss-Drive und weitere Anbieter verhindern „unpassendes“ Laden durch das Energybus-System. Diese Stecker rasten magnetisch ein, und der Ladestrom wird nur freigegeben, wenn die Geräte kompatibel sind. Vorsicht ist geboten bei billigen Steckerlösungen – vor allem an günstigen Import-Pedelecs ohne europäische Qualitätssicherung. Werden diese untereinander getauscht, sind Kurzschlüsse und Selbstentzündung des Akkus nicht ausgeschlossen. Haben Sie Zweifel, verwenden Sie lieber ausschließlich das mitgelieferte Ladegerät.

Wie errechne ich den Kapazitätsbedarf meiner Hobby- und Freizeitbatterie?

So rechnen Sie die richtige Kapazität für ihre Energie Bedarf aus.

Ein Beispiel: Sie suchen eine Versorgungsbatterie für Ihr Elektro-Boot. In einem 24V-Bordnetz kommt ein 600W starker E-Motor zum Einsatz. Zusätzlich müssen ein Radio, diverse Positionslichter und ein Echolot mit Strom versorgt werden (zusammen 50W). Sie wollen eine Autonomie von 5 Stunden haben.

Diese Werte werden nun in die Formel

Watt : Volt = Ampere x Stunden x Sicherheitsfaktor = Gesamtkapazität in Ah eingesetzt, also: 650 : 24 = 27 x 5 x 1,7 = 230Ah (K20)

Der Sicherheitsfaktor sollte standardmäßig, bei Nassbatterien, mit 70% angesetzt werden (bei Rekombinationsbatterien, sprich AGM und Gel mit 30%). Im vorliegenden Fall würden wir Ihnen den Einsatz von zwei klassische Versorgerbatterien (jeweils 230Ah), die Sie in Serie schalten, empfehlen.

Ist Batteriesäure ätzend?

Batteriesäure ist stark ätzend!

– Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser spülen und Arzt konsultieren.

– Säurespritzer: Behandlung mit Neutralonspray oder Seifenlauge, mit viel Wasser nachspülen und trocken wischen.

– Säure bzw. Batterien mit Säurefüllung dürfen nicht in die Hände von Kindern gelangen.

– Säurebehälter mit Restsäure zur Problemstoff-Sammelstelle bringen. Restsäure darf nicht in die Kanalisation gelangen.

 

Leere Säurebehälter als Kunststoff-Hausmüll entsorgen.

Pflege

Was ist unterwegs bei meinem Akku zu beachten?

Zu achten ist insbesondere darauf, dass der Poweranschluss des Akkus und ggf. auch die Kommunikationsanschlüsse guten Kontakt haben. Eine visuelle Kontrolle der Anschlüsse des Akkus und am Fahrzeug auf Beschädigungen und Verunreinigungen ist empfehlenswert.

Wie wird der Akku am besten gelagert?

Zur Hälfte geladen, trocken und bei Raumtemperatur.

Wie kann ich meinen Akku pflegen?

Außer unsere Fahr-, Lade- und Lagertipps zu beachten, können Sie nicht viel tun – aber einiges unterlassen:
Lassen sie den E-Bike Akku nicht fallen und reinigen Sie das Pedelec nicht mit einem scharfen Wasserstrahl oder – noch schlimmer –  einem Dampfstrahler. Wasser könnte in die elektrischen Bauteile eindringen– und wer schon einmal Kaffee über sein Laptop geschüttet hat, weiß, was das bedeutet … Ist das Akku-Gehäuse verschmutzt, wischen Sie es nur mit einem feuchten Lappen ab. Die Kontakte reinigen Sie am besten nur mit einem trockenen, saugfähigen Tuch.

Können E-Bike Akkus auslaufen?

Nein. Lithium-Ionen-Akkus, die bei hochwertigen Pedelecs zum Einsatz kommen, sind innen trocken
im Gegensatz zu den alten, mit Batteriesäure befüllten Blei-Akkus, die seit vielen Jahrzehnten und auch heute noch beispielsweise in Autos eingebaut werden.

Wie ist die Handhabe von Li-Ion Akkus?

Kein häufiges Kurzladen in Smartfones, Laptops, Tablets da jeder Ladevorgang als Ladezyklus gewertet wird und damit die Lebensdauer reduziert wird. Dennoch darauf achten, den Akku von Zeit zu Zeit (eine Empfehlung ist zwei Mal im Monat) zu entladen und wieder aufzutanken, sonst kann es passieren dass der ungenutzte Akku sich zu tief entlädt und sich überhaupt nicht mehr aufladen lässt.
Sobald der Akku eine Restkapazität von ca. 15- 20 Prozent hat, sollte er geladen werden um der bereits erwähnten Tiefentladung vorzubeugen. „Intelligente“ Smart-Akkus sollten trotzdem von Zeit zu Zeit komplett entladen werden, um Messwerte die von der Elektronik für eine korrekte Anzeige von Kapazität und Laufzeit erfasst werden zurück zu setzen.

Technik und Technologie

Mein Controller an meinem Prophete Pedelec zeigt mit der neuen Batterie von AKKUfit Berger eine geringere Reichweite an, als ich es von der alten Batterie gewohnt bin.

Dies liegt an der Spannungslage der neuen Batterie. In der Vergangenheit hat Prophete Batterien eingesetzt bei denen die Spannung der Einzelzellen 3,7 V war. Auch wir haben anfänglich Batterien mit solchen Zellen verkauft. Mittlerweile werden aber – auch weil die meisten Kunden dies honorieren – fast ausschließlich Samsung-Zellen mit einer Nennspannung von 3,6 V und einer tatsächlichen Spannung von ca. 3,65 V eingesetzt. Dies hat zur Folge, dass die Reichweite mit der neuen Batterie zwar genauso weit wie mit der alten ist, der Controller dies aber nicht anzeigen kann, weil er für die ältere Generation von Batterien gemacht wurde. Sie können also mit Ihrem Pedelec weiterhin die gewohnte Reichweite fahren.

Welche Faktoren beeinflussen die Reichweite meines Akkus?

Alter, Ladezustand und Temperatur.

Wie hoch ist die Lebensdauer des Akkus?

Ein Fahrradakku hält in der Regel zwischen 500 und 800 Zyklen; dann sind i. d. R. nur noch 60 bis 80 % der Nennkapazität vorhanden. Kalendarisch ist die Lebensdauer 3 bis 5 Jahre; dies bedeutet, dass der Akku auch wenn er nicht benutzt wird altert.

Ich bin mein Fahrrad für 6 Monate nicht gefahren. Der Akku hat keine Kapazität mehr und ich kann den Akku nicht mehr laden.

Standardantwort: Bitte kontaktieren Sie den Händler.
Lässt sich der Akku mit dem dazugehörigen Ladegerät laden, ist alles in Ordnung. Wenn nicht muss der entsorgt werden, da schon Schädigungen an den Zellen vorliegen können.

Sprechen Sie uns hier gesondert an, wir beraten Sie gern!

Warum hat mein Akku nach nur wenigen Monaten keine 100 % Kapazität mehr?

Wichtig zu verstehen ist, dass die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus vom ersten Zyklus an beginnt kontinuierlich abnehmen. In aller Regel flacht die Kapazitätsabnahme pro Zyklus in Abhängigkeit von der noch verbliebenen Kapazität langsam ab. Dieses Verständnis ist wichtig. Nur weil eine Lithium-Ionen-Akku nach wenigen Monaten keine 100 % der Nennkapazität mehr hat, ist dieser innerhalb der Spezifikation von z. B. > 80 % der Nennkapazität nicht als „schlecht“ oder ausgefallen zu betrachten.

Was ist wenn ich meinen Schlüssel verliere?

Ein Schlosswechsel ist sehr aufwendig und teuer, nachbestellen von Schlüsseln nahezu unmöglich. Daher sollte der Ersatzschlüssel gut verwahrt werden.

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Akkutypen?

Meist nur in der Zellenchemie und der Zellenbauform.

Gibt es Unterschiede bei Lithium-Ionen Akkus?

Ja, vom Einsatz sog. Lithium-Mangan-Akkus (Kathodenchemie: LiMn2O4) ist generell abzuraten. Diese schaffen meist nur wenige Zyklen und Ihr gutes Geld ist verschwendet. Ansonsten ist es gleichgültig, ob Ihr Akku sog. Lithium-Eisenphosphat-Zellen oder Mischsysteme mit Kobalt, Mangan und Nickel (LiNiMnCoO2) enthält.

Kann ich bestehende Blei-, NiCad- oder NiMh-Akkus gegen Lithium-Ionen Akkus austauschen?

Passt einer unserer Akkus in die Aufnahme des Fahrzeugs und ist die Systemspannung (24 V oder 36 V) gleich, dann Ja.

Haben Lithium-Ionen Akkus einen ‚Memory-Effekt‘?

Nein.

Kann ich die Akkus von AKKUfit Berger für die Marken Kalkhoff, Raleigh, Victoria, KTM etc. (Panasonic-Antrieb) problem- und gefahrlos an meinem Fahrrad verwenden?

Ja, unsere Akkus für Panasonic-Antriebe haben exakt die gleiche Systemspannung wie das Original. Die Kommunikation mit den Einheiten Motor und Controller am Fahrrad ist ebenfalls gewährleistet. So dass auch die Reichweitenanzeige im Rahmen der systembedingten Toleranzen genau funktioniert.

Warum ist der Akku von AKKUfit Berger viel leichter als mein alter (Original-)Akku?

Weil die Technik bei Lithium-Ionen-Akkus immer noch rasch fortschreitet. Heute haben die Zellen oft 40 bis 70 % mehr Kapazität als vor 3 bis 6 Jahren. Also benötigt man bei gleicher Kapazität weniger Zellen, daher hat man ein geringeres Gewicht.

Warum nimmt die Kapazität meines Akkus ab und wann ist der Akku verbraucht?

Die Kapazität von Lithiumakkus nimmt langsam von Zyklus zu Zyklus etwas ab. Diesen Prozess bezeichnet man als Alterung und er ist natürlich für alle Lithium-Ionen-Systeme. Dies bedeutet für die Nutzer der Akkus, dass das Lebensdauerende, also das nicht mehr erreichen der gewünschten Reichweite, individuell vom Nutzer wahrgenommen wird. Mancher Nutzer wird einen Akku welcher noch 80 % der Nennkapazität hat als noch sehr gut, ein andere bereits als schlecht empfinden. Üblicherweise definieren wir technisch einen Akku als noch einwandfrei, wenn er noch 80 % der Nennkapazität hat. Dies dient einer neutralen Gut – bzw. Schlecht-Bewertung. Andere Hersteller bzw. Anbieter sehen diese Grenze eher bei 60 % oder 80 %.

Warum kann ich nicht einfach eine 24 V Fahrradakku mit einem 36 V Fahrradakku ersetzen, wenn ich mehr Leistung haben möchte?

Weil er zum einen der Motorcontroller nicht für 36 V-Batterien ausgelegt ist und beschädigt werden kann. Zum anderen kann die Leistung von 350 W (36 V-System) für einen 250 W-Motor zu massiv erhöhtem Verschleiß führen wird. Darüber hinaus ist zu bedenken dass u. U. das Pedelec schneller wird, so dass ein Versicherungskennzeichen erforderlich werden könnte, dessen Nichtvorhandesein dann einen Versicherungsbetrug bedeutete.

Wie kann ich feststellen wie viele Löcher ich vorrausichtlich mit einem Golf Caddy Akku spielen kann?

Auf einer normalen Golfrunde auf einem maximal hügeligen (nicht bergigen) Platz benötigt ein moderner Trolley für 18 Loch ca. 115 Wh (gemessen bei einem 24 V Trolley mit 11 Ah Batterie). Die 115 Wh ermitteln sich aus 24 V x 4,8 Ah = 115 Wh. Das heißt bei einem 12 V Trolley benötigt man dann anstatt 4,8 Ah das Doppelte an Kapazität, also 9,6 Ah. Eine 16 Ah Batterie in einem 12 V Trolley würde also ca. 18 Loch x 16 Ah / 9,6 Ah = 30 Loch schaffen.
Ein 24 V Trolley mit einer 8 Ah Batterie 18 Loch x 8 Ah /4,8 Ah = 30 Loch. Da diese Werte nur für neue Batterien gelten, muss man über die Zeit berücksichtigen, dass die Kapazität von Lithium-Ionen-Batterien systembedingt langsam von Zyklus zu Zyklus kontinuierlich abnimmt. Als Lebensdauerende wird häufig mit 80 % der Nennkapazität definiert. Für den Durchschnittsgolfer sind sicher häufig erst 70 % der Nennkapazität als gefühltes Lebensdauerende zutreffend und bei 30 Loch Anfangsreichweite sind dann 18 Loch etwa das Lebensdauerende des Akkus. Daraus resultierend sollten 27 und 36 Loch Spieler die Batterie entweder (soweit am Markt verfügbar) entsprechend überdimensioniert kaufen, also z. B. einen Energieninhalt (Wh) für 40 Löcher für 27 Loch Spieler und für 55 Löcher beim 36 Loch Spieler. Oder aber ganz einfach zwei Batterien verwenden und zu wechseln.

Was unterscheidet die AKKUfit Berger Golf Caddy Akkus vom Original?

Die Abmessungen und die Kapazität (also die Reichweite in Löchern) sind gleich. Allerdings balanciert das Batteriemanagementsystem in unseren Akkus im Gegensatz zur Originalbatterie die einzelnen Zellen. So kann eine längere Nutzbarkeit des Akkus sichergestellt werden. Werden die einzelnen Zellen nicht balanciert, kann es vorkommen, dass der Akku die Entladung abbricht, weil eine einzelne Zelle zu wenig geladen ist. Dies macht sich für den Golfer in einer begrenzten Reichweite bemerkbar und der Akku ist dann nicht mehr wirklich für eine entspannte Golfrunde nutzbar.

Dürfen Zellen beim Laden heiß werden?

Nein. Sie dürfen sich erwärmen, aber nicht wirklich heiß werden. Tun Sie das, sind sie entweder überladen oder defekt. Ein gutes Ladegerät erkennt den plötzlichen Temperaturanstieg und schaltet ab. Ein guter Handy-Akku besitzt einen Thermoswitch, der die Ladefunktion bei ca. 70°C abschaltet und somit eine Überladung und Überhitzung verhindert.

Schadet Schnelladen meinem Akku?

Nein. Das Laden in Schnelladegeräten dauert ca. 1-2 Stunden, im Gegensatz zu über 10 Stunden Ladezeit bei den Normalladegeräten. Der relativ hohe Strom des Schnelladegeräts erfordert allerdings eine besonders zuverlässige Abschaltung, sobald die Volladung erreicht ist.

Spielt die Umgebungstemperatur beim Laden eine Rolle?

Ja. Die Akkus sollten idealerweise bei Raumtemperatur geladen werden. Wir empfehlen den Temperaturbereich zwischen 18°C bis 20°C bei jedem Ladevorgang einzuhalten. Der Temperaturbereich im Betrieb sollte zwischen 5°C und 40°C nicht unter- bzw überschritten werden. Sonneneinstrahlung im Sommer beachten!

Hat ein neuer Akku sofort seine volle Kapazität zur Verfügung?

Nein. Ein neuer Akku erreicht erst nach ca. 5-10 Lade-/Entladezyklen seine volle Kapazität.

Was ist eine intelligente Ladeschaltung?

Eine intelligente Ladeschaltung erkennt präzise das Ladeende und schaltet auf Erhaltungsladung um. Diese Ladeabschaltung ist bei allen Li-Ion Akkus aus Sicherheitsgründen immer verbaut.

Wie hoch ist die Selbstentladung eines Akkus?

In der Regel verlieren Akkus innerhalb von dei Monaten etwa 80% ihrer Ladung. Die Selbstentladung hängt von der Umgebungstemperatur ab. Je höher die Temperatur, desto größer ist die Selbstentladung über die Zeit.

Sind Akkus wirklich so gefährlich, wie man oft liest?

Komplett ungefährlich sind Pedelec-Akkus nicht, Brände kommen jedoch nur in Ausnahmefällen vor – meist ist
dabei falscher Umgang oder unsachgemäße Herumbastelei die Ursache. Darum: Bohren Sie einen Akku nicht an, klemmen Sie nichts daran fest und versuchen Sie nicht, ihn zu öffnen – auch wenn Sie ihn nicht mehr brauchen. Akkus ohne intelligentes Batterie-Management-System verzeihen es auch nicht, wenn man Plus- und Minuspol durch einen Metallgegenstand (Hausschlüssel) oder Nässe kurzschließt – sie revanchieren sich mit unkontrollierbaren Reaktionen. Besitzen Sie einen hochwertigen Akku, der die gesetzlichen Anforderungen erfüllt (CE-Prüfsiegel) und behandeln Sie ihn sorgsam, können Sie jedoch ganz beruhigt sein. Kennzeichen für hohe Batteriesicherheit ist zum einen das BATSO-Siegel. Manche großen Hersteller – etwa die Firma BMZ oder Bosch – haben dieses Siegel nicht, prüfen jedoch in ihren eigenen Laboren nach teils sogar strengeren Kriterien. Hersteller von Qualitätsprodukten testen und prüfen sehr aufwendig. Als Käufer kann man das an bisweilen ausgeklügelten Steckersystemen erkennen – und vor allem an höheren Preisen. Von billigen Importprodukten
ohne Qualitätssicherung in Deutschland oder Europa sollten Sie aber im eigenen Interesse lieber die Finger lassen.

Unterscheidet sich die Batterie in einer Start/Stopp Anwendung von einer herkömmlichen Starterbatterie?

Ja, wesentlich.
Eine konventionelle Starterbatterie ist, wie der Name schon sagt, grundsätzlich für eines konzipiert, einen hohen kurzen Energieschub zu liefern um das Kraftfahrzeug zu starten. Sobald der Motor läuft, sorgt das Ladesystem des Fahrzeugs dafür dass die aus der Batterie entnommene Energie wieder nachgeladen wird und versorgt weiters alle anderen elektrischen Verbraucher.

 

Eine Start/Stopp Batterie ist für wesentlich mehr, als den reinen Motorstart verantwortlich.

Nämlich um die verschiedenen elektrischen Verbraucher mit Energie zu versorgen, wenn das Fahrzeug steht, der Motor nicht läuft (stoppt) und trotzdem die komplette Bordnetzversorgung inklusive nächstem Startvorgang sichergestellt werden muß! Das bedeutet, dass sich die Technik und die Komponenten einer Start-Stopp Batterie wesentlich von denen einer konventionellen Starterbatterie unterscheiden.

Bitte beachten:
Wird in ein Kfz mit Start/Stopp Technologie, irrtümlich – aufgrund eines Zuordnungsfehlers – oder durch falsches Kostenbewusstsein, eine konventionelle Nassbatterie verbaut, ist eine Batteriepanne bzw. Totalausfall vorprogrammiert. Je nach Fahrprofil (Kurzstrecke, stop-and-go,..) wird eine konventionelle Starterbatterie innerhalb von wenigen Monaten defekt sein, aufgrund der extrem hohen zyklischen Belastung durch die Motor Start-Stopp Funktion. Die Batteriepanne führt weiters zum Ausfall diverser Fahrzeugfunktionen (inklusive Start-Stopp). Ganz abgesehen vom Ärger über den Batterieausfall, möglichen Zeitverlust, Warten auf Hilfe, Verspätungen, Terminprobleme und Unzufriedenheit mit der verbauten Ersatzbatterie. Verbauen Sie also keinesfalls eine konventionelle Nassbatterie in einem Kraftfahrzeug mit Start/Stopp Funktion, das serienmäßig mit einer AGM*- bzw. EFB**Batterie ausgestattet wurde. Hier ist im Bedarfsfall unbedingt wieder eine AGM- bzw. EFB Batterie einzusetzen! In identem Gehäuse und identer Leistungsklasse.

Diese Tipps beim Batteriewechsel unbedingt beachten!

Wie funktioniert ein Start/Stopp System?

Die Start/Stopp Automatik schaltet den Motor automatisch aus und wieder ein, wenn Sie bei einem Stopp von der Kupplung oder Bremse gehen bzw. darauf treten.

Die Einsparpotentiale:

Damit verbrauchen Sie je nach Fahrsituation, besonders im PKW Stadtverkehr, bis zu 0,8 l weniger Kraftstoff auf 100 km!

Die Grundvoraussetzung:

Eine besonders starke und zyklenfeste Start/Stopp Batterie, die auch bei häufigen Lade- und Entladevorgängen voll leistungsfähig bleibt.

Was muß ich beim Einbau einer Starterbatterie beachten?

Wir empfiehlt nur Batterien mit einer Ruhespannung > 12,50V zu verbauen.

– Vor dem Ein- und Ausbau der Batterie den Motor und alle Stromverbraucher ausschalten.

– Kurzschlüsse durch Werkzeuge vermeiden.

– Beim Ausbau zuerst Minuspol (-), dann Pluspol (+) abklemmen.

– Vor Einbau der Batterie die Stellfläche im Fahrzeug reinigen.

– Batterie fest verspannen.

– Batteriepole und Polklemmen reinigen und mit säurefreiem Fett leicht einfetten.

– Beim Einbau zuerst Pluspol (+), dann Minuspol (-) anklemmen. Auf festen Sitz der Polklemmen achten.

Achtung: Hinweise des Fahrzeugherstellers (Bedienungs- oder Wartungsanleitung) beachten !

Was muss ich beachten, wenn ich gleiche Batterien in einem seriellen bzw. parallelen Verbund verwende?

Bitte tauschen Sie immer alle miteinander verbundenen Batterien. Der Grund hierfür ist, dass Batterien mit zunehmender Nutzung eine Veränderung des Innenwiderstandes (Zunahme) zeigen, Eine neue und vollständig geladene Batterie hat einen sehr niedrigen, eine „alte“ Batterie einen hohen Innenwiderstand.

Wird nun eine „alte“ und eine „neue“ Batterie gemeinsam verschaltet teilen sich Ströme (bei Parallelschaltung) und Spannungen (bei Serienschaltung) unterschiedlich auf. Es kommt zu unsymmetrischen Belastungen während der Ladung bzw. Entladung.

Werden die Batterien nicht entladen oder geladen, fließen bei Parallelschaltung sehr hohe Ausgleichsströme zwischen den Batterien. –> Die „neue“ Batterie versucht die „alte“ Batterie zu laden (Potenzialausgleich).

Diese Ausgleichsströme können einen vorzeitigen Ausfall der neuen Batterie bewirken.

Bis zu welcher Spannung darf ich eine AGM Batterie entladen?

Eine AGM Batterie sollte bis maximal 50% Ladezustand entladen werden.

Grundsätzlich gilt, desto tiefer die Entladung, desto geringer die zu erwartende Lebensdauer. Eine AGM Batterie schafft, bei einer Entladetiefe von 50% (ca. 12,3V Ruhespannung), ca. 400 Zyklen. Bitte achten Sie auf eine sofortige Wiederaufladung sobald eine Ruhespannungsgrenze von ca. 12,50V erreicht worden ist.

Um die Ruhespannung messen zu können sollte bis ca. 5h nach Beendigung der Ladung gewartet werden, oder für zumindest eine Stunde keine Entladung erfolgt sein.

Werkstatt / Test / Kosten

Wie teste ich einen Akku?

Akkus altern ab dem Zeitpunkt der Produktion. Besonders tiefe Entladung und die Anzahl der Lade- und Endladevorgänge beeinflussen die Lebensdauer enorm. Aus diesen Gründen ist es nur natürlich, dass Akkus mit der Zeit an Kapazität verlieren. Dies drückt sich durch verkürzte Reichweiten oder Betriebsdauern aus. Um einen Akku zu testen, wird ein Akku zunächst vollständig geladen und dann wird der entnommene Strom gemessen. Dieser Test ist sehr zeitaufwendig. Ein Schnelltest ist nicht möglich, um die Kapazität zu ermitteln. Gern führen wir einen Kapazitätstest (Leistungstest) für Ihren Akku durch. Bitte sprechen Sie uns hierfür gesondert an.

Wie viel kostet die Reparatur des Akkus?

Eine Preisangabe ist ohne eine vollständige Überprüfung nicht möglich. Erst muss der Akku getestet werden, anschließend wird ein Kostenangebot erstellt. Als Anhaltspunkt können Sie jedoch von einer maximalen Reparaturhöhe von 60% des Neuteilpreises ausgehen.

Warum dauert die Überprüfung so lange?

Um den Akku fachmännisch zu püfen, muss er vollständig geladen werden, um ihn anschließend komplett zu entladen. Nur so können wir die effektive Leistung des Akkus ermitteln. Die Ladezeiten betragen meist zwischen 5 und 10 Stunden (je nach Akkutyp). Durch lange Lagerung (z.B. in den Wintermonaten) kann es vorkommen, dass die verschiedenen Zellen des Akkus unterschiedlich „voll“ sind. Vor einem Kapazitätstest müssen daher alle Zellen aufwändig auf das gleiche Ladungsniveaus angeglichen werden.

Der Akku hat keine Leistung mehr, kann man ihn noch reparieren?

Natürlich! Eine Reparatur ist möglich. Allerdings sollte eine Überprüfung bei uns klären, ob sie auch finanziell sinnvoll ist. Falls zu viele Zellen betroffen sind, kann der Austausch des gesamten Akkus durchaus günstiger sein. Anders sieht das aus bei Premium-Herstellern, wie z.B. Bosch, Panasonic, TranzX oder BionX. Bei Akku-Preisen von 600 Euro und darüber hinaus ist eine Reparatur in jedem Fall deutlich günstiger.

Der Akku lässt sich nicht mehr laden, kann das repariert werden?

Es hängt davon ab, ob der Fehler am Akku liegt oder vielleicht doch am Ladegerät. Ein Lader ist meist so günstig als Ersatzteil zu bekommen, dass sich eine Reparatur nicht lohnt.
Beim Akku liegt das Problem häufig an der eingebauten Elektronik (BMS). In einem solchen Fall können wir Ihnen natürlich helfen.

Muss ich mein Ladegerät mitschicken?

Ja! Für eine Überprüfung benötigen wir das originale Ladegerät, damit wir feststellen können, ob ein Fehler im Akku oder im Ladegerät auftritt. Eine häufige Ursache für die geringere Kapazität der Batterie ist ein kaputtes Ladegrät.

Sind Akkus gesundheits- oder umweltschädlich?

Bei richtigem Umgang mit dem Akku und der Beachtung der Sicherheitshinweise (z.B. in der Gebrauchsanweisung) sind keine Gesundheitsschäden zu befürchten. Akkus bergen insofern Gesundheitsgefahren, als sie z.B. als Elektrolyt ätzende verdünnte Schwefelsäure enthalten und unter elektrischer Spannung stehen. Daher ist es wichtig, die Sicherheitshinweise genau zu lesen und anzuwenden. Umweltschädlich sind Akkus nicht, wenn sie entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen entsorgt werden. Dabei werden wichtige Rohstoffe wie z.B. das Blei wiederverwertet und Ressourcen geschont. Was nicht recycelt werden kann, wird fachgerecht entsorgt.

Ist ein neuer Akku sofort einsetzbar?

AKKUfit Rostock Vertrieb- & Einzelhandel Berger liefert „frische“, voll geladene Akkus, die sofort einsetzbar sind. Es ist jedoch grundsätzlich empfehlenswert, Akkus vor der ersten Benutzung nochmals aufzuladen. Seine volle Kapazität erlangt ein Akku erst nach mehreren Lade- und Entlade-Zyklen.

Wodurch wird die Kapazität eines Akku verringert?

Die Kapazität kann sich aufgrund zu niedriger Temperatur verringern. Für Blei-Akkus liegt die empfohlene Betriebstemperatur zwischen 10°C und 30°C. Wird der Akku bei niedrigeren Temperaturen betrieben, verringert sich die Kapazität. Auch die Alterung des Akkus verringert die Kapazität, da durch chemische Abläufe eine fortschreitende Korrosion im Akku stattfindet. Je älter der Akku ist, desto größer sind die Korrosionsschäden und desto geringer wird die Kapazität.

Funktionieren Pedelecs bei Kälte?

Im Akku befindet sich ein Medium aus Metallverbindungen. Hier laufen chemische Prozesse ab, die Energie bereitstellen – und diese Prozesse sind meist temperatursensibel. Bei Kälte laufen sie gar nicht oder nur langsam ab, bei großer Hitze eventuell sehr schnell oder gar unkontrolliert. Nehmen sie bei Temperaturen unter 10 Grad den Akku mit ins Warme und setzen sie ihn erst kurz vor der Fahrt ein. Aktuelle Messungen der Sachverständigenorganisation DEKRA ergaben, dass die Reichweite bei Kälte auch stark von der Qualität des Akkus abhängt. Ein hochwertiger Marken-Akku büßte auch bei 0° Celsius kaum an nutzbarer Kapazität ein. Der Akku eines Discount-Pedelecs dagegen ließ deutlich nach.

Rechtliches

Was bedeutet „Made in China“ im Zusammenhang mit der Lithium-Ionen-Technik?

Die landläufige Einstellung zu „Made in China“ ist eher negativ geprägt. Auch beim Thema Batterien im Allgemeinen ist es wie in vielen Bereichen des Lebens, es gibt helle und dunkle Seiten – gute und schlechte Produkte. Beim Thema Lithium-Ionen-Batterien ist die Situation die, dass das gesamte Thema zu über 90 % asiatisch geprägt ist.
D. h. in der Regel sprechen wir über Japan, Korea und eben über China. Die Verteilung ändert sich aber bei der Herstellung weiterhin stetig in Richtung China. So kommen zum Beispiel viele Lithium-Ionen-Zellen namhafter japanischer und koreanischer Hersteller mittlerweile aus chinesischen Produktionsstätten.

Wie sind die Service- und Garantiebestimmungen?

Als Verbraucher haben Sie auf Akkus und Batterien 1/2 Jahr Gewährleistung. Sollte der Akku aber zyklisch vorher verbraucht sein, schließt die Gewährleistung dies nicht ein. Unsachgemäße Anwendung der Akkus schließt ein Gewährleistungsanspruch aus.

Wie entsorge ich einen Akku?

Bei Ihrem Bauhof bzw. Stadtentsorgung in Ihrem Ort. Gern können Sie auch handelsübliche Mengen Altbatterien bei uns kostenlos entsorgen.

Fragen Sie uns! Wir beraten Sie gern!

Panasonic Akkus - Made in China?

Panasonic / Sanyo errichtete 2013/2104 ein Neues Werk in China. Deswegen gibt es jetzt auch Panasonic Zellen mit Made in China Beschriftung. Es sind keine Kopieen. Artikel wurden mehrfach  getestet und haben die gleichen Werte wie die Zellen aus Japan.

Muß man speziell bei der Abgabe von Akkus etwas beachten?

Bitte werfen Sie nur entladenen Akkus – und zwar ganz gleich welcher Technologie – in die Sammelboxen beim Handel oder den Kommunen. Entladen sind die Batterien in der Regel dann, wenn das Gerät abschaltet und signalisiert „Batterie leer“ oder das Gerät nach längerer Gebrauchsdauer nicht mehr einwandfrei funktioniert. Haben Sie Zweifel, ob die Akkus entladen sind, kleben Sie die Batteriepole z.B. mit einem Tesastreifen ab, oder geben Sie die Akkus in einen Plastikbeutel. Das gleiche gilt im übrigen auch für nicht wiederaufladbare Lithium-Batterien (Blöcke, Rund- oder Knopfzellen).

Tragen Batterien ein Haltbarkeitsdatum?

Ja, wobei es sich um das Garantiedatum für die angegebene Klemmenspannung handelt. Ist dieses Datum abgelaufen, kann die Batterie unter Umständen den gewünschten Dienst nicht mehr erbringen.

Wie lange habe ich nach einer Reparatur Garantie?

Unsere Arbeit und das verwendete Material unterliegt der gesetzlichen Gewährleistung. Was heißt das?

Gewährleistung…
… ist ein gesetzlich definierter Anspruch des Kunden gegenüber dem Verkäufer. Der Verkäufer muss dem Kunden beweisen, dass er seine Ware ohne Mängel übergeben hat.

Das gilt aber nicht für die gesamte Gewährleistungsfrist, sondern nur für die ersten sechs Monate. Danach kehrt sich die Beweislast um und der Kunde muss dem Verkäufer beweisen, dass bei der Übergabe der Kaufsache bereits ein Mangel vorlag oder angelegt war.

Die Gewährleistungszeit beträgt bei neuen Geräten 2 Jahre.

Für Unternehmer gilt: Handelt der Kunde als Unternehmer, beträgt die Gewährleistungsfrist auch bei neuer Ware ein Jahr ab Erhalt der Ware.